Outfits für die kalte Jahreszeit

Warm eingepackt

19. Januar, 2019
Outfits für die kalte Jahreszeit

Am Rückteil der Jacke ist eine tiefe ­Kellerfalte zu setzen Die Schulternähte ­werden geschlossen und versäubert. Im Anschluss sind die Ärmel zu reihen und in das Armloch zu nähen. Diese ebenfalls versäubern. Nachdem die Außenkanten des Kragens mit einer Zick-Zack-Schere nachgearbeitet wurden, den Kragen von der Mitte aus über die Schulter­nähte feststecken, eventuell leicht reihen. Den Halsausschnitt abnähen, versäubern und wenden. Nun werden der Ärmelsaum hoch­genäht und die Seitennähte geschlossen sowie versäubert. Zum Schluss ebenfalls mit einer Zick-Zack-Schere die Außenkanten der Jacke nacharbeiten.

Shirt

Die Schulternähte sind zu verschließen und zu versäubern. Ärmel leicht reihen und in das Armloch nähen. Dieses wird ebenfalls versäubert. Anschließend den Ärmelsaum versäubern und zirka 0,5 Zentimeter hoch nähen. Ärmelnaht und Seitennaht schließen sowie versäubern. Den Halsausschnitt mit dem Schrägband einfassen. Die offene Rückennaht versäubern und 1 Zentimeter nach links (innen) nähen. Im Anschluss den Saum des Shirts versäubern und knapp 1 Zentimeter hoch nähen. Abschließend mit vier Druckknöpfen das Shirt schließen.

Hose

Zu Beginn die vordere und die seitliche Hosennaht schließen und versäubern. Den Hosensaum mit einer Zick-Zack-Schere nacharbeiten. Anschließend den Saum 1 Zentimeter mit Zick-Zack-Stich hoch nähen. Um der Hose noch ein poppigeres Aussehen zu verleihen, den Saum nochmals mit einer Zick-Zack-Schere nacharbeiten. Nun die hintere Hosennaht schließen und versäubern. Weiterhin ist die Beinnaht zu schließen und zu versäubern. Abschließend den Hosenbund versäubern und etwa 1 Zentimeter nach innen nähen. Einen kleinen Schlitz lassen und dort das Gummiband einziehen.

Mütze

Die sechs Teile zusammennähen. Den Mützensaum leicht reihen. Das Band wird nun dem Kopfumfang der Puppe angepasst. Mit diesem den Mützensaum einfassen. Die Außenkanten des Schilds mit einer Zick-Zack-Schere nacharbeiten. Das Schild an den eingefassten Mützensaum annähen.

Kleid

Die Schulternähte des Kleiderstoffs und des Besatzstoffs schließen. Die Teile rechts auf rechts legen. Die hintere Rückennaht und den Halsausschnitt knapp absteppen. Die Naht ist einzuzwicken und dann zu wenden. Die Armlöcher versäubern und 2 bis 3 Millimeter nach links mit einem kleinen Zick-Zack-Stich nach innen nähen. Die Seitennähte schließen und versäubern. Nun die Rockteile des Kleides zusammennähen und versäubern. Die Seiten und den Saum ebenfalls versäubern. Die Seiten des Rocks zirka 0,5 Zentimeter nach links legen und so liegend den Rock reihen. Den Rock an das Oberteil des Kleides nähen und versäubern. Die hintere Naht des Rocks bis zu zwei Drittel schließen. Den Kleidersaum knapp 1 Zentimeter hoch nähen. Zum Schluss am Rückteil vier Knopflöcher nähen und gegengleich die Knöpfe annähen.

Schal

Den langen Schlauch rechts auf rechts legen, die Außenkanten abnähen und wenden. Die Enden verknoten.

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Reise der Buchstaben
Puppen-Preisführer 2011

Bärenstarker Kliniktag am Bodensee

18. Januar, 2019

Die Meyenbären führen nun gemeinsam mit dem Teddybärenhotel in Kressbronn einen Kliniktag durch. Eingeladen sind alle, die einen kuscheligen Freund zur „Kur“ bringen möchten oder lieber gleich selbst das Handwerk der Restauration erlernen möchten. Unter Anleitung von Teddydoktorin Andrea Meyenburg – von den Meyenbären – können an diesem Tag Interessierte die Grundlagen der Restauration erlernen. Wer lieber etwas Neues schaffen und einen Teddybären von Grund auf nähen möchte, darf sich gerne zum Teddy-Nähkurs anmelden, der nach der Mittagspause startet. Der Restaurationskurs kostet 90,- Euro, wenn ein Patiententeddy im Rahmen des Kurses zur Verfügung gestellt wird. Dieser darf nach Beendigung des Kurses behalten werden. 70,- Euro kostet der Kurs für Teilnehmer, die einen Patienten selbst mitbringen. Der Nähkurs kostet 80,- Euro und beinhaltet ein Teddy-Bastelset, Nähgarn, Füllmaterial und Kursunterlagen. Anmeldung und nähere Information zu den Kursen unter Meyenbären, Andrea Meyenburg, www.meyenbaeren.de, Tel. 01 79/229 89 27 oder Mail meyenbaeren@t-online.de. Buchung von Übernachtungen und weitere Informationen zu Hotel und Bodensee unter Teddybärenhotel www.teddybaerenhotel.de, Tel. 075 43/962 70 oder Mail info@teddybaerenhotel.de

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Puppen-Preisführer 2011

HamburgTeddy 2019

17. Januar, 2019

Von 11 bis 16 Uhr können Teddy-Begeisterte über die TeddyHamburg schlendern. Im Novum Select Hotel Hamburg-Nord, Oldesloer Straße 166 in 22457 Hamburg, findet die traditionelle Bärenbörse am 1. Advent statt. Wieder dabei ist in diesem Jahr die Teddybären-Schätzstelle mit Daniel Hentschel. Neben den Bären werden auch Zubehör, Material und
Literatur, sowie jede Menge Ideen angeboten. Ein Shuttle-Bus für Besucher von der U-Bahn-Haltestelle Niendorf Nord zum Novum Select Hotel ist eingerichtet. Weitere Informationen sind auf der Website bereitgestellt. Der Eintritt kostet 4,– Euro, Kinder bis 14 Jahre zahlen nichts. Kontakt: Thomas Heße, Telefon: 040/64 55 10 65, E-Mail: info@hamburgteddy.de

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Puppen-Preisführer 2011

Puppen- und Bärenbörse Ratingen

11. Januar, 2019

Der jährliche Ratinger Museumsmarkt findet auch diese Jahr wieder statt. Hier dreht sich alles rund um alte und antike Puppen, Bären und Spielzeug. Von zahlreichen Händlern werden Schätze angeboten, die zwischen 1880 und 1960 gefertigt wurden. Zum Verkauf stehen große und kleine Puppen aus Porzellan, Celluloid, Masse und Kunststoff, Künstlerpuppen, Puppenkleidung und Zubehör für Puppen, alte und antike Teddybären, Sammlerbären, Puppenstuben, Puppenhäuser und Kaufläden sowie Kaufladenzubehör, altes Spielzeug, Spiele und Sammlerliteratur. Ein Puppendoktor wird anwesend sein, der die mitgebrachten Schätze – je nach Zeitaufwand – vor Ort oder zu Hause reparieren kann sowie auch ein Bären- und ein Barbie-Doktor. Der Eintritt beträgt 4,50 Euro für Erwachsene und für Kinder bis 12 Jahre kostet der Besuch keinen Eintritt. Organisiert wird der Museumsmarkt vom Ratinger Puppen- und Spielzeugfreunde e. V. und dem Spielzeugmuseum Ratingen. Ansprechpartner: Heike Krohn, Telefon: 021 02/47 55 38, E-Mail: hkratingen@yahoo.de

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Puppen-Preisführer 2011

Gedanken zur Winterauktion in Ladenburg

Winterzeit ist Stubenzeit

11. Januar, 2019
Gedanken zur Winterauktion in Ladenburg

Oft höre ich Klagen über angeblich niedrige Preise für antike Puppen und altes Spielzeug. Das ist pauschal einfach nicht richtig. Sicher haben etliche Sammler inzwischen erkennen müssen, dass sie vor zwei, drei Jahrzehnten oft zu überhöhten Preisen eingekauft haben. Damals wurde voll Freude gesucht, wiederentdeckt, bewahrt und mit großem Nachholbedürfnis gesammelt, was Weltkriege teilweise zerstört, beschädigt oder verschüttet hatten. Inzwischen hat sich der Markt eingependelt, bewertet sachlicher, informierter und auch nach neuen Vorlieben. Und er eröffnet wieder realistische Kauf-Chancen, ist endlich auch wieder ein Käufermarkt. Es ist ein Markt, auf dem Sammler sich etwas Schönes gönnen können, ohne nahezu Haus und Hof zu verpfänden, ohne ein häusliches Drama zu provozieren oder sonst in Schwierigkeiten zu geraten. Es sind Preise, bei denen sich der Käufer wieder an seiner Erwerbung freuen kann.

Gut informierte Bieter

Doch die Preise sind nicht einfach nur durch die Bank gesunken. Sie sind dem jeweils aufgerufenen Stück vor allem angemessener geworden. „Für besondere Stücke werden unverändert durchaus hohe Preise erzielt“, bestätigt Götz Seidel von der Ladenburger Spielzeugauktion GmbH. „Die Käufer sind heute sehr gut informiert. Massenware oder beschädigte Teile bleiben billig. Seltene Teile oder besonders schön erhaltene Exponate werden immer gesucht und gut bezahlt. Dazu kommen neue Sammelinteressen, wie zum Beispiel rare Stücke aus den 1950er-Jahren.“ Spannend ist, dass sich auch die weltweite Vernetzung auf das Sammlerverhalten auswirkt. Heute weiß nicht nur jeder Interessent, wo eventuell ein gesuchtes Exemplar angeboten wird, sondern auch das Publikum ist bei jeder Auktion international. Am Telefon bieten konnte man ja schon seit Jahrzehnten, aber inzwischen eröffnet das Internet Bietermöglichkeiten über alle Grenzen hinweg.

„Bei einer Auktion haben wir zumeist zwischen 300 bis 400 Interessenten vor Ort, die die Auktion mit einem reizvollen Wochenende verbinden“, berichtet der erfahrene Auktionator Seidel weiter. „Wir haben aber auch 400 bis 500 schriftliche Gebote, Telefonbieter und außerdem ungefähr 400 Interessenten im Internet.“ Das öffnet gleichsam die Türen und Fenster eines jeden Auktions-Saals zur ganzen Welt – spannende Möglichkeiten heutzutage. Nicht zuletzt dadurch sind die Käufer eben auch sehr gut informiert. Dies alles führt zu Preisen, die sehr realistisch durch Angebot und Nachfrage bestimmt werden. Auch wenn dies nicht allen gefällt. Aber den Käufern ermöglicht es, sich die eine oder andere Freude zu gönnen, die eine liebenswerte Spielerei ist, die schönes Altes bewahrt, ein wenig für jeden die Tür in vergangenes Kinderland öffnet – ohne zugleich Unsummen zu verschlingen.

Schöne Läden, gemütliche Küchen

Wenn dann die eine oder andere kleine Kostbarkeit zum Aufruf kommt, wie zum Beispiel das wunderbare Konvolut perfekter Jugendstil-Puppenmöbel bei der Weihnachtsauktion in Ladenburg, dann greifen die Interessenten bereitwillig tiefer in die Tasche. Wissen sie doch, wie selten und wert zu bewahren diese kleinen Zeitzeugnisse sind. Ähnlich verhielt es sich mit dem entzückend ausgestatteten Spielzeugladen und dem schönen Kaufladen, der neben dekorativ beschrifteten Schüben sogar eine Türe auf der Rückseite hat, die den etwas zu groß geratenen ­Verkäuferinnen notfalls die Flucht ermöglicht. Beide wurden jeweils für sehr erschwingliche und vor allem angemessene 700,– Euro zugeschlagen.

Wer sich für Kinderbücher voriger Jahrhunderte interessiert, kann auf solchen Auktionen zuweilen richtige Vergleichsstudien anstellen. Eine ganze Reihe von alten „Struwwelpeter“-­Ausgaben und –weit spannender noch – „Struwwelpeter“-Variationen konnte man auf der Ladenburger Auktion finden. Geschichten über „Struwwelliese“ und vor allem auch ein „Struwwelpeter“ mit militärischen Erziehungsabsichten offenbaren deutlich und erschreckend den Erziehungsstil vor 100 Jahren.

Küchen hingegen waren das perfekte Mädchen-Spielzeug für die Zeiten, wenn es draußen ungemütlich und kalt war. Eine ganze Reihe sehr schöner Küchen wechselte in Ladenburg den Besitzer. Und ich muss zugeben, dass ich sehr bedauere, nicht rechtzeitig die Küche entdeckt zu haben, die vollgestellt mit dem seltenen roten Emaille Chaos und Gemütlichkeit ausstrahlt. Für diese Auktion war es nun leider zu spät, aber die nächste Auktion wird kommen und sie wird wieder Schönes bringen.

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Puppen-Preisführer 2011

Sebastine mit der Brummstimme

4. Januar, 2019
Sebastine mit der Brummstimme

Auf lediglich sieben Exemplare ist die 48 Zentimeter große Sebastine limitiert. Aus goldfarbenem Mohair gefertigt und mit Vlies gefüllt, kommt die fünffach gegliederte Bären-Dame inklusive Brummstimme zu den neuen Besitzern. Besonders auffällig sind die grünen Glasaugen sowie der eindrucksvolle Schal, die Sebastine zu etwas Besonderem machen. Der Preis: 99,– Euro. www.martinbaeren.de

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Puppen-Preisführer 2011

Ausgabe 01/19

4. Januar, 2019
Ausgabe 01/19


06 Zeitlos: Käthe Kruses Sammlerpuppen-Kollektion 2019
28 60 Jahre Barbie: Eine Kultpuppe erobert die Kinderzimmer
36 „Emotionen einarbeiten”: Im Gespräch mit Christel Brenner
38 Nane Roskothen: „Puppenspiel muss wieder gelernt werden“
52 Reminiszenz: Puppen-Deko zur rheinischen Weiberfastnacht
70 Die Kunst des Spiels: Klappmaulpuppen-Workshop in Hamburg
73 Die Lehrmeister: Peter Räcker und Wolfgang Buresch
78 „Balsam für die Seele”: Im Gespräch mit Gabriele Pionteck


14 Multi-Kulti aus Sonneberg: Orientalenbabys von Armand Marseille
18 Winterzeit ist Stubenzeit: Gedanken zur Winterauktion in Ladenburg
22 Puppenschatz geborgen: 90 Jahre „Deutsches Kind“ oder: „Emma“ gibt es wirklich
32 Zum Verwechseln ähnlich: Ein „Waltershausener“ aus Japan
64 Puppenköpfe aus Blech: Käthe Kruses wundersame Versuche


58 Warm eingepackt: Puppen-Outfits für die kalte Jahreszeit


34 Treffpunkt Eschwege: Impressionen von den Puppen-Festtagen 2018
42 Aktuelles und Wissenswertes aus der Puppenwelt
47 Termine für Puppenfreunde
50 Laternenumzug: Martinsfest der Käthe Kruse-Puppen in Bonn
56 Buch-Tipp: „Aus dem Spielzeug-Land”
62 Stelldichein der Puppen-Stars: Eindrücke von der Art of Doll in Moskau
68 Gewinnspiel: Jasmina von der CMT Puppengalerie
76 Klein, aber fein: Impressionen von der Doll Prague in Prag


03 Editorial
10 PUPPEN & Spielzeug-Markt
48 PUPPEN & Spielzeug-Shop
54 Kleinanzeigen
69 Fachhändler
82 Vorschau

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Puppen-Preisführer 2011

Kultpuppe erobert Kinderzimmer

60 Jahre Barbie

4. Januar, 2019
Kultpuppe erobert Kinderzimmer

Um die Geschichte der Barbie zu erklären, muss man zunächst in das Jahr 1945 zurückreisen. Die Firma Mattel wurde in diesem Jahr gegründet und stellte zuerst Bilderrahmen aus Holz her. Aus den übrig gebliebenen Holzresten wurden dann Puppenstubenmöbel für den Spielzeugbereich gefertigt. Auf diese Weise konnten die Holzreste der Bilderrahmen noch sinnvoll weiter verwertet werden. Das Sortiment wurde ständig erweitert und es entstanden immer wieder neue Spielzeugartikel. Ruth Handler, Mitgründerin der Firma Mattel, beherrschte die Vermarktungstechnik der Spielzeuge hervorragend. Als sie eines Tages beobachtete, wie ihre Tochter Barbara mit Papierankleidepuppen spielte, kam ihr die Idee, eine Puppe zu produzieren, die eine erwachsene Person darstellt. Sie wusste nur noch nicht wie. Doch dann entdeckte Ruth Handler 1958 auf einer Europa-Reise die „Bild Lilli“.

Geburtsstunde

„Bild Lilli“ wurde am 24. Juni 1952 als Zeichnung von Reinhard Beuthin in der Bild-Zeitung geboren. Sie war ein so großer Erfolg, dass man den Cartoon in eine Puppe umformte. 1955 wurde die Lilli-Puppe von Max Weißbrodt, der die Elastolin-Figuren bei der Firma O & M Hausser in Neustadt/Cob. modellierte, gefertigt. Lillis blondes Haar wurde mit einem schwarzen Haarband aus Lackmaterial zu einem Pferdeschwanz gebunden. Die Puppe trug schwarz modellierte Schuhe und Ohrringe und für die damalige Zeit sehr kesse Outfits. Angeboten wurde sie in einer Klarsichtröhre mit einer kleinen Bild-Zeitung und einem Ständer.

Weiterentwickelt wurde die Puppe, die ursprünglich ein Dekorationsartikel und nicht als Spielzeug konzipiert war, schließlich von Ruth Handler. Auf ihr Betreiben entstand eine Modepuppe für Kinder, die auch zum Spielen geeignet war – die Barbie war geboren. Ihr fest eingezogenes Kunsthaar war kämm- und waschbar, sie war bruchsicher und bekam eine umfangreiche Wechselgarderobe. Für jede Gelegenheit war etwas dabei und die Puppe so immer modisch gekleidet. 1959 wurde Barbie das erste Mal auf der „Toy Fair“ in Amerika vorgestellt. Sie schlug wie eine Bombe ein, die erste Auflage, von zirka 35.000 Stück, war gleich ausverkauft und Barbie entwickelte sich zur meistverkauften Puppe der Welt. Zuerst wurde die Barbiepuppe mit blonden und brünetten Haaren angeboten. Ab dem Jahr 1961 kamen dann weitere Haarfarben dazu.

Mode-Idol

Zuerst hatte Barbie einen steifen und massiven Körper, ab 1961 wurde dieser dann hohl. Da die Puppe nun leichter war, konnten die Kinder mit dieser Erneuerung besser spielen. Auch an der Hautfarbe der Barbie wurden Verbesserungen vorgenommen, die ersten drei Ausgaben waren nicht lichtecht, diese Puppen bekamen nach einiger Zeit eine ganz helle Hautfarbe. 1961 wurde eine weitere Frisur angeboten, die Bubble-Cut-Frisur. Sie glich einer toupierten Kurzhaarfrisur.

Barbie wurde in einem Badeanzug mit passenden Sandaletten, einem Ständer und einem kleinen Modekatalog verkauft. Die entsprechende Garderobe wurde extra angeboten. Abendgarderobe, Hochzeitskleider, Schlafanzüge, Freizeitgarderobe, Sportkleidung und natürlich auch Berufsbekleidung wurden in den Geschäften vertrieben. Anfang der 1960er-Jahre trug Barbie weite Röcke mit Petticoat, Jeans und Röhrenhosen.

Endlich Zweisamkeit

Da die Barbiepuppe ein so großer Erfolg wurde, erweiterte man 1961 das Programm und Barbie bekam ihren Freund Ken. Er hatte nicht-knickbare Kniegelenke und beflocktes Haar. Die Haarfarben waren Blond und Brünett und er hatte blaue Augen. Bekleidet war er mit einer rot-weißen Badejacke, einer roten Shorts und Korksandalen mit roten Riemen. Auch Ken sollte nicht zu kurz kommen und für ihn wurde ebenfalls eine entsprechende Garderobe für jede Gelegenheit in der jeweils angesagten Mode angeboten.

In die aufwändig verarbeiteten Outfits war jeweils ein entsprechendes Stoffetikett mit dem Schriftzug „Barbie“ oder „Ken“ eingenäht. Die Etiketten hatten eine weiße Farbe und der Schriftzug war Schwarz. Ein weiteres Merkmal zur Identifizierung der Kleidung waren kleine Metalldruckknöpfe und Miniaturreißverschlüsse, die ebenfalls aus Metall gearbeitet waren.

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Puppen-Preisführer 2011

19. Teddyausstellung der Textilwerkstatt

2. Januar, 2019

Die Textilwerkstatt veranstaltet ihre 19. Teddyausstellung im Saalbau in Reinach AG, Schweiz. Von 10 bis 17 Uhr können Interessierte die Ausstellung mit Verkauf besuchen. Ansprechpartnerin ist Katharina Schulthess, Telefon: 00 41/79 718/85 01, E-Mail: info@textilwerkstatt.ch

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Puppen-Preisführer 2011

Tibor und Tatjana von Teddy-Hermann

2. Januar, 2019
Tibor und Tatjana von Teddy-Hermann

Der 27 Zentimeter große Tibor trägt dicke, mit Fell gefütterte Stiefel, einen wärmenden Strickschal und eine typisch russische Fellmütze, die sogenannte Uschanka, auf dem Kopf. Er ist dreifach gegliedert und aus vanillefarbenem Mohair gefertigt. Genau wie ihr Bruder Tibor ist auch Tatjana auf 200 Exemplare limitiert. Schutz vor der Kälte bieten in ihrem Fall pinkfarbige Fellstiefel, ein schickes rosafarbenes, mit Pelz verbrämtes Cape und ein Fellbommel, den sie keck als Kopfschmuck trägt. www.teddy-hermann.de

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