Worauf man beim Flor-Kürzen achten sollte

Konturen nachziehen

17. Oktober, 2017 - Kategorie: Aktuell, Kreativ
Worauf man beim Flor-Kürzen achten sollte

„Und nun kürzen sie den Flor an der Schnauze.“ Diesen Satz kennen Hobby-Bärenmacher zu genüge. Schließlich steht er häufig in Nähanleitungen. Doch was so einfach klingt, ist meistens ganz schön kniffelig. Man muss äußerst vorsichtig vorgehen – denn einmal abgeschnittener Flor lässt sich nicht wiederherstellen.

Der Kopf des Bärchens ist fertig genäht und eigentlich steht nur noch das Finish auf dem Programm. Und dazu gehört auch das Kürzen des Flors an der Schnauzenpartie. Bevor man loslegt, sollte man sich bewusst sein, dass ein falscher Schnitt das Ergebnis ruinieren kann. Daher sollte man sich Zeit nehmen und scharfes Werkzeug bereitlegen. Anschließend wird die Schnauze zunächst gebürstet, dann wird der Flor auf dem Nasenrücken gekürzt. Dies geht übrigens auch, wenn das Köpfchen noch nicht zusammengenäht ist.

Stück für Stück

Danach geht es an den Feinschnitt. Zunächst wird der Flor unter dem Kinn aufgekürzt, dann werden die Haare dort entfernt, wo später die Nase platziert werden soll. Dazu kann man ganz einfach auf eine vorgefertigte Schablone zurückgreifen. Je nachdem, wie dick das Fell ist, kann man zusätzlich die Wangenpartie definieren. Dies geschieht, indem man vom Hals eine sehr schmale Linie bis zur Position der ­Augen hochzieht.

Apropos Augen: Die Augenpartie wird zuletzt gestutzt. Hier sollte man sich an der Größe der späteren Augen des ­Bärchens orientieren. Bei Teddys mit langem Flor wird dieser so gekürzt, dass er nicht in die Augen fällt. Man erstellt einfach einen hübschen Pony. Bedenken Sie dabei immer: Lieber etwas zu wenig abnehmen und nachschneiden, als einmal zu viel vom Flor entfernen.

Diesen Artikel...
Social Networks
Kennen Sie schon?
PUPPEN & Spielzeug
Reise der Buchstaben
Puppen-Preisführer 2011