Wie Soyo Sato ihre Passion fand

In die Wiege gelegt

22. Februar, 2016 - Kategorie: Aktuell, Teddy- und Plüschtierwelten
Wie Soyo Sato ihre Passion fand

Ein Teddybär, so groß, dass er kaum mit ihr zusammen ins Kinderbett passte, markierte den Beginn einer erfolgreichen Bärenmacherkarriere: Die Japanerin Soyo Sato schöpfte aus diesem frühen Freund die Motivation und Kreativität, unzähligen weiteren Teddys das Leben zu schenken. Ihr bislang größter Erfolg: Die Nominierung für den GOLDEN GEORGE 2015.

Die kleine Soyo Sato bekam von ihren Eltern im Kindesalter einen großen Bären geschenkt, zusammen mit einem Fotobuch mit vielen anderen Teddys aus aller Welt. Auch wenn sie sich als Kind noch nicht dazu berufen sah, über das Kuscheln hinaus mit Teddybären zu arbeiten, so ließ sie dieser frühe Kontakt dennoch bis ins Erwachsenenalter nicht mehr los. ­Bereits in ihrer Jugend besorgte sich Soyo Sato weitere Lektüre zum Thema und auch die ersten Schnittmuster, mit Hilfe derer sie die ersten Schritte auf dem Weg zur Bärenmacherin meisterte.

Vielseitige Kunst

Nach einem kurzen Exkurs in die Ölmalerei war es aber ein Workshop, der die junge Japanerin endgültig zur Teddyenthusiastin machte. Dabei verbesserte sie nicht nur ihre vorhandenen Fähigkeiten, sondern erweiterte auch ihren künstlerischen Horizont, beispielsweise beim Nähen von ­Bären nach antiker Art und beim Arbeiten mit verschiedensten Werkstoffen. Heute kennt ihr Schaffen kaum mehr Grenzen: Ob groß, ob klein, ob zottelig oder glatt – Ihre „Baby Talk Bears“ kommen in vielen verschiedenen ­Erscheinungsformen daher.

Die nötigen handwerklichen Fähigkeiten hat sie mittlerweile nahezu perfektioniert. Zusammen mit ihrem Ehemann Padma, der sich um ihr Management kümmert, bereichert sie nun die Bärenszene auch außerhalb der Grenzen Japans. Dabei verharrt sie jedoch nicht in alten Mustern, sondern lässt sich immer wieder neu inspirieren. So sind es oft alte Möbelstücke oder Kleider, die ihr die Ideen für neue Kreationen bescheren. Nicht nur die Kenner der Bärenwelt kann sie damit bis heute überzeugen, sondern auch die Juroren beim wichtigsten Award der Teddys­zene, dem GOLDEN ­GEORGE. Im Jahr 2015 erhielt sie für ihre Einreichung Arlecchino die begehrte ­Nominierungsplakette.

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